Steuernachteile bei Grundstücksübertragung: Notar muss nicht umfassend beraten

Widerruf Immobiliendarlehen

Steuernachteile bei Grundstücksübertragung: Notar muss nicht umfassend beraten Ein Notar muss einen Ver­trag nicht auf Steu­er­vor­tei­le aus­rich­ten, wenn die Par­tei­en einen Steu­er­be­ra­ter haben und keine Wün­sche mit­tei­len. Dem OLG Hamm reich­te dann der üb­li­che Hin­weis auf die „steu­er­li­chen Fol­gen“ des Ge­schäfts. Eine Tochter erhielt von ihrem – inzwischen verstorbenen – Vater zwei Grundstücke gegen Einräumung […]

Bauverträge mit Einheitspreisen: Vertragsstrafenklauseln müssen 5%-Grenze einhalten

Steuerliche Optimierung Immobilie

Preisanpassungsklausel ohne Begrenzung unwirksam In Bau­ver­trä­gen ist eine Klau­sel über eine Ver­trags­stra­fe in Höhe von 5% der Auf­trags­sum­me zu­läs­sig. Bei einem üb­li­chen Ein­heits­preis­ver­trag darf laut BGH aber nicht an die zu Be­ginn ver­ein­bar­te Auf­trags­sum­me an­ge­knüpft wer­den, da der Auf­trag­neh­mer dann über­mä­ßig an Ver­gü­tung ein­bü­ßen könn­te. Ein Unternehmen erhielt bei einer Ausschreibung den Zuschlag für einen […]

Rechtsschein des entlassenen Geschäftsführers: Nicht bei positiver Kenntnis

Preisanpassungsklausel ohne Begrenzung unwirksam Rechtsschein des entlassenen Geschäftsführers: Nicht bei positiver Kenntnis So­lan­ge im Han­dels­re­gis­ter der Ge­schäfts­füh­rer ein­ge­tra­gen ist, mit dem man ge­ra­de ein lu­kra­ti­ves Grund­stücks­ge­schäft ab­schlie­ßt, kann man sich auf seine Ver­tre­tungs­macht ver­las­sen. Außer, man hat po­si­ti­ve Kennt­nis von des­sen Ent­las­sung oder ein Miss­brauch der Voll­macht drängt sich auf, so der BGH. Eine GmbH […]

Zwangsversteigerung bei Zahlungsverzug? EuGH mahnt Verhältnismäßigkeit an

Steuerliche Optimierung Immobilie

Es ging um drei of­fe­ne Kre­dit­ra­ten und rund 1.000 Euro. Nun stell­te der EuGH klar: Eine Klau­sel, die es einer Bank er­mög­licht, das ge­sam­te Dar­le­hen vor­zei­tig fäl­lig zu stel­len und das als Si­cher­heit ge­stell­te Fa­mi­li­en­heim zu ver­stei­gern, ist miss­bräuch­lich, wenn dies außer Ver­hält­nis zur Schwe­re der Pflicht­ver­let­zung des Ver­brau­chers steht. Eine slowakische Bank hat Kunden einen […]

Kaufvertrag über „Wohnung“ keine Garantie für Baugenehmigung

Widerruf Immobiliendarlehen

Als eine Käuferin einer Wohnung er­fährt, dass der von ihr ge­kauf­ten Woh­nung die Bau­ge­neh­mi­gung fehlt, will diese den Ver­trag rück­ab­wi­ckeln. Allerdings war mit dem Ver­käu­fer ein Haf­tungs­aus­schluss ver­ein­bart. Die­ser hat laut OLG Frank­furt a. M. durch den Ge­brauch des Be­griffs „Woh­nung“ auch keine Be­schaf­fen­heits­ga­ran­tie über­nom­men. Für die Wohnung im Frankfurter Nordend hat die Käuferin 330.000 […]

BGH verschärft Aufklärungspflichten von Immobilienverkäufern

Ver­käu­fer von Im­mo­bi­li­en müs­sen Käu­fer über an­ste­hen­de Sa­nie­rungs­kos­ten aus­rei­chend auf­klä­ren. Un­ter­la­gen dazu drei Tage vor dem ge­plan­ten Ver­trags­ab­schluss ohne ent­spre­chen­den Hin­weis in einen vir­tu­el­len Da­ten­raum zu stel­len reicht aus Sicht des BGH nicht aus. Eine Firma hatte mehrere Gewerbeeinheiten im Ihme-Zentrum in Hannover für mehr als 1,5 Millionen Euro gekauft. Im Kaufvertrag versicherte die Verkäuferin, dass keine […]

Bankrott: Einziehung der Grundschuld auf einem Landgut

Baumaßnahmen Immobilie

Wer sein Grund­stück vor dem Zu­griff von Gläu­bi­gern schüt­zen will und es des­halb zum Schein mit einer Grund­schuld be­las­tet, muss damit rech­nen, dass die Grund­schuld ein­ge­zo­gen wird. So der BGH im Fall eines wah­ren Fi­nanz­jon­gleurs, dem man aber doch auf die Spur kam. Ein Unternehmer gründete eine GmbH & Co.KG zur Verwaltung seines Landguts. Er […]

Folgen eines vertraglichen Wohnrechts bei Verkauf der Immobilie

Widerruf Immobiliendarlehen

Welche Folgen hat ein nicht ins Grundbuch eingetragenes Wohnrecht, wenn die Immobilie später verkauft wird? Das OLG Oldenburg hat entschieden, dass ein schuldrechtliches Wohnrecht zwar nicht gegenüber den Erwerbern geltend gemacht werden kann, aber Schadensersatzansprüche gegen den Verkäufer bestehen können. Im Streitfall hatte eine Großmutter gegen ihren Enkel geklagt. Wenn der eine Ehegatte stirbt, möchte […]

Nicht über undichtes Rohr informiert: Immobilienverkäufer schadenersatzpflichtig

Weiß der Ver­käu­fer eines Hau­ses von einem Riss im Ka­nal­rohr und damit ver­bun­de­nen hö­he­ren (Ab-)Was­ser­kos­ten, muss er dies dem Käu­fer zwin­gend mit­tei­len. Sonst mache er sich scha­den­er­satz­pflich­tig, so das Land­ge­richt Köln. Über den Fall be­rich­tet der In­fo­dienst Recht und Steu­ern der Lan­des­bau­spar­kas­sen (LBS). Deutlich höhere Abwassergebühren wegen undichten Rohres Während der Vertragsverhandlungen und beim Abschluss […]

BGH – Höhere Aufklärungspflicht für Verkäufer von Immobilien möglich

Grundschuld

Auf Im­mo­bi­li­en­ver­käu­fer könn­ten stren­ge­re Pflich­ten zur Auf­klä­rung etwa über Sa­nie­rungs­kos­ten zu­kom­men. Der Bun­des­ge­richts­hof hin­ter­frag­te bei einer Ver­hand­lung am Frei­tag ein Ur­teil des Ober­lan­des­ge­richts Celle, das die Ver­ant­wor­tung vor allem bei der Käu­fe­rin ge­se­hen hatte. Zwar sei grund­sätz­lich jeder selbst ver­ant­wort­lich, sich nö­ti­ge In­for­ma­tio­nen zu be­schaf­fen, sagte die Vor­sit­zen­de Rich­te­rin am BGH, Bet­ti­na Brück­ner. De­tails seien […]

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